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Susann Russenberger

Haben sie sich schon einmal gefragt: woher kommen meine Beschwerden? Ich hatte doch keinen Unfall und trotzdem schmerzt meine Schulter, manchmal mein Knie oder andere Körperstellen. Und gestern hatte ich im Geschäft ein unangenehmes Gespräch und jetzt habe ich so Kopfweh.

Ja, sie denken richtig. Unser Körper ist als ein Ganzes anzusehen. Störungen oder Einschränkungen im Gewebe können die physiologische Mobilität beeinträchtigen. Ihr Körper (Soma) und ihre Organe (Viszera)  stehen miteinander in Verbindung. Ebenso sind Denken und Gefühlsleben (Psyche) und Körper (Soma) in Wechselbeziehung.

Meine Aufgabe ist es, mit präzisen, palpatorischen Aktionen die Gewebe des Organismus von Verspannungsmechanismen zu befreien, die sie daran hindern, ihre natürlichen Funktionen erfüllen zu können. Um dieses grundlegende Ziel zu erreichen, muss ich als Osteopathin nicht nur die Symptome einer Dysfunktion behandeln, sondern auch die Ursachen erkennen. Für die psychologische Beratung bedeutet dies, die Fähigkeiten, Begabungen (Ressourcen) mit dem Klienten zu erarbeiten und zu festigen.

Ihre Beschwerden sind beides: Leib und Seele.

 

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Christian Zurschmiede

Nicht nur die Physik, auch das Leben spielt sich in Raum und Zeit ab. Und in zwanzig Jahren Einzelpfarramt konnte ich die ganze Vielfalt erfahren, erleben, begleiten: das ganze schön schwere Leben - Geburt und Tod, Lachen und Weinen, Schuld und Vergebung, Innehalten und Voranschreiten - wie das Leben eben so spielt.

In all den Begegnungen hat sich meine Erfahrung und meine Überzeugung vertieft, dass der nachdenkende christliche Glaube - das Theologisieren - eine unverzichtbare, wertvolle Perspektive einbringt. Diese spezielle Wahrnehmung des Menschen stellt die psychologischen Überlegungen und Methoden in einen ganz besonderen Raum und in eine ganz besondere Zeit: die zärtliche und herbe Liebe, die uns so ganz anders wahrnimmt, als ein Begriff oder eine Diagnose.

Und so möchte ich Glaubenshilfe als Lebenshilfe - Lebenshilfe als Glaubenshilfe zum Tragen bringen, denn Leib und Seele sollen doch zusammenfinden. Das Leben aufs Spiel setzen: denn wir haben doch, Gott sei dank, nichts zu verlieren.